Dreipunktschnitt
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Version vom 17. Mai 2010, 18:21 Uhr von Admin (Diskussion | Beiträge)
Um einen Schnitt, egal ob linear oder nonlinear geschnitten wird, eindeutig zu definieren werden drei Schnittpunkte benötigt. Diese können eine beliebige Kombination aus den vier verfügbaren In- und Out-Punkten sein.
- In und Out am Quellmaterial
- Am gängigsten ist, In- und Out-Punkt für das Quellmaterial zu setzen und in der Timeline/am Recorder einen In-Punkt zu setzen.
Nimm das Material von In bis Out und füge es hier (In) ein.(1) - Eine andere Möglichkeit ist, In- und Out-Punkt für das Quellmaterial zu setzen und in der Timeline/am Recorder einen Out-Punkt zu setzen.
Nimm das Material von In bis Out und füge es ein, dass es hier (Out) endet.(2)
Beim linearen Schnitt wird hierfür ausreichend Timecode auf dem Masterband benötigt.
- Am gängigsten ist, In- und Out-Punkt für das Quellmaterial zu setzen und in der Timeline/am Recorder einen In-Punkt zu setzen.
- In und Out in der Timeline/am Recorder
Beim linearen Schnitt wird hierfür ausreichend Timecode auf dem Masterband benötigt.- In der Timeline/am Recorder können In- und Out-Punkt gesetzt werden und für das Quellmaterial nur ein In-Punkt.
Fülle den Bereich zwischen In und Out mit Quellmaterial beginnend am In-Punkt.(3) - In der Timeline/am Recorder können In- und Out-Punkt gesetzt werden und für das Quellmaterial nur ein Out-Punkt.
Fülle den Bereich zwischen In und Out mit Quellmaterial, dass es mit dem Out-Punkt endet.(4)
- In der Timeline/am Recorder können In- und Out-Punkt gesetzt werden und für das Quellmaterial nur ein In-Punkt.
Version 1 findet beim Grobschnitt fast ausschließlich Anwendung und ist beim linearen Schnitt für den Assembleschnitt die einzigen Möglichkeit.
Version 2-4 kommt i.d.R. erst nach dem Grobschnitt zur Anwendung, da bereits Material vorhanden sein muss um die Out-Punkte in der Timeline/am Recorder setzen zu können.