Linearer Schnitt

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Beim linearen Schnitt werden Teile einer Aufnahme von einem Band auf ein anderes (Master-)Band kopiert. Die Anordnung der Schnitte auf dem Masterband erfolgt zwangsläufig nacheinander (linear) und ist relativ unveränderlich. Soll nachträglich Material in den fertiggestellten Film eingefügt werden, ist die nur durch Überspielen des an dieser Stelle bereits aufgespielten Materials möglich.

Es existieren zwei grundlegende Schnittarten:

  • Assembleschnitt
    Die einzelnen Clips werden nacheinander zusammengefügt (assembliert). Dabei werden alle Spuren auf das Masterband übertragen und vorhandenes Material wird überschrieben. Der Timecode wird automatisch entsprechend den Einstellungen des Timecodegenerators erzeugt.
    Der Assemnbleschnitt ist die Schnittart, die generell zum schneiden verwendet wird.
  • Insertschnitt
    Mittels Insertschnitt wird Material auf ausgewählten Spuren eingefügt. Voraussetzung dafür ist, dass sich an der betroffenen Stelle bereits geschnittenes Material befindet.
    Der Insertschnitt wird nur verwendet, wenn bei einem fertig geschnittenen Bereich z.B. etwas nachvertont werden soll. Insertschnitt findet mit Abstand seltener Anwendung als Assembleschnitt.