Dreipunktschnitt: Unterschied zwischen den Versionen

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Um einen Schnitt, egal ob linear oder nonlinear geschnitten wird, eindeutig zu definieren werden drei Schnittpunkte benötigt. Diese können eine beliebige Kombination aus den vier verfügbaren In- und Out-Punkten sein.
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*In und Out am Quellmaterial
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**Am gängigsten ist, In- und Out-Punkt für das Quellmaterial zu setzen und in der Timeline/am Recorder einen In-Punkt zu setzen.<br />Nimm das Material von In bis Out und füge es hier (In) ein.(1)
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**Eine andere Möglichkeit ist, In- und Out-Punkt für das Quellmaterial zu setzen und in der Timeline/am Recorder einen Out-Punkt zu setzen.<br />Nimm das Material von In bis Out und füge es ein, dass es hier (Out) endet.(2)<br />Beim linearen Schnitt wird hierfür ausreichend Timecode auf dem Masterband benötigt.
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*In und Out in der Timeline/am Recorder<br />Beim linearen Schnitt wird hierfür ausreichend Timecode auf dem Masterband benötigt.
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**In der Timeline/am Recorder können In- und Out-Punkt gesetzt werden und für das Quellmaterial nur ein In-Punkt.<br />Fülle den Bereich zwischen In und Out mit Quellmaterial beginnend am In-Punkt.(3)
 
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**In der Timeline/am Recorder können In- und Out-Punkt gesetzt werden und für das Quellmaterial nur ein Out-Punkt.<br />Fülle den Bereich zwischen In und Out mit Quellmaterial, dass es mit dem Out-Punkt endet.(4)<br /><br />
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Version 1 findet beim Rohschnitt fast ausschließlich Anwendung und ist beim linearen Schnitt für den Assembleschnitt die einzigen Möglichkeit.<br />
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Version 2-4 kommt i.d.R. erst nach dem Rohschnitt zur Anwendung, da bereits Material vorhanden sein muss um die Out-Punkte in der Timeline/am Recorder setzen zu können.
  
Um einen Schnitt, egal ob linear oder nonlinear geschnitten wird, eindeutig zu definieren werden drei Schnittpunkte benötigt. Diese können eine beliebige Kombination aus den vier verfügbaren In- und Out-Punkten sein.
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*Am gängigsten ist, In- und Out-Punkt für das Quellmaterial zu setzen und in der Timeline/am Recorder einen In-Punkt zu setzen. Nimm das Material von hier (In) bis hier (Out) und füge es hier (In) ein.
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File:Dreipunkt 1.jpg|1 - In, Out; In
*Eine andere Möglichkeit ist, In- und Out-Punkt für das Quellmaterial zu setzen und in der Timeline/am Recorder einen Out-Punkt zu setzen. Nimm das Material von hier (In) bis hier (Out) und füge es ein, dass es hier (Out) endet.
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File:Dreipunkt 2.jpg|2 - In, Out; Out
*In der Timeline/am Recorder können auch In- und Out-Punkt gesetzt werden und für das Quellmaterial nur ein In-Punkt. Fülle den Bereich zwischen In- und Out-Punkt mit Quellmaterial beginnend bei den In-Punkt.
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File:Dreipunkt 3.jpg|3 - In; In, Out
*In der Timeline/am Recorder können auch In- und Out-Punkt gesetzt werden und für das Quellmaterial nur ein Out-Punkt. Fülle den Bereich zwischen In- und Out-Punkt mit Quellmaterial, dass es mit dem Out-Punkt endet.
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File:Dreipunkt 4.jpg|4 - Out; In, Out
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Aktuelle Version vom 25. Juni 2020, 14:18 Uhr

Um einen Schnitt, egal ob linear oder nonlinear geschnitten wird, eindeutig zu definieren werden drei Schnittpunkte benötigt. Diese können eine beliebige Kombination aus den vier verfügbaren In- und Out-Punkten sein.

  • In und Out am Quellmaterial
    • Am gängigsten ist, In- und Out-Punkt für das Quellmaterial zu setzen und in der Timeline/am Recorder einen In-Punkt zu setzen.
      Nimm das Material von In bis Out und füge es hier (In) ein.(1)
    • Eine andere Möglichkeit ist, In- und Out-Punkt für das Quellmaterial zu setzen und in der Timeline/am Recorder einen Out-Punkt zu setzen.
      Nimm das Material von In bis Out und füge es ein, dass es hier (Out) endet.(2)
      Beim linearen Schnitt wird hierfür ausreichend Timecode auf dem Masterband benötigt.
  • In und Out in der Timeline/am Recorder
    Beim linearen Schnitt wird hierfür ausreichend Timecode auf dem Masterband benötigt.
    • In der Timeline/am Recorder können In- und Out-Punkt gesetzt werden und für das Quellmaterial nur ein In-Punkt.
      Fülle den Bereich zwischen In und Out mit Quellmaterial beginnend am In-Punkt.(3)
    • In der Timeline/am Recorder können In- und Out-Punkt gesetzt werden und für das Quellmaterial nur ein Out-Punkt.
      Fülle den Bereich zwischen In und Out mit Quellmaterial, dass es mit dem Out-Punkt endet.(4)

Version 1 findet beim Rohschnitt fast ausschließlich Anwendung und ist beim linearen Schnitt für den Assembleschnitt die einzigen Möglichkeit.
Version 2-4 kommt i.d.R. erst nach dem Rohschnitt zur Anwendung, da bereits Material vorhanden sein muss um die Out-Punkte in der Timeline/am Recorder setzen zu können.